Bischoff, 1916: zum besten geben (von hebräisch: sche-nâdár, „welcher spendet“ — Formel, womit nach Nennung der Namen in der Synagoge die von wohlhabenden Leuten gemachten Spendden für die Gemeinde bekannt gemacht werden; z. B. Reb Chastel Brody schnôder ellif rat usw.: Herr Ezechiel Brody, der da spendet 1000 Taler). — Daher: schnodd’rig: großtuerisch, großspreccherisch, vorlaut (jüdisch-deutsch).
sch’nôdern
sch’nôdern