as

as

Bischoff, 1916: als, wie, wenn, daß (aus „als“ gebildet).

as pônim, asses pônim

Bischoff, 1916: frech, Frechheit (hebräisch: ’as pânîm, ’asûth pânîm).

asch

Bischoff, 1916: häßlich (Gaunersprache — aus hebräisch: ’âschásch, verfallen, altern).

Asche

Bischoff, 1916: Geld (Gaunersprache, Kundensprache; vgl. unten: Schotter, das im Gegens. zu moos, pinke usw. auch deutschen Ursprungs ist.)

Ascherwede machen

v. Train, 1833 / Anton, 1859: davon gehen.

Ascherwedemachen

Krünitz’ Encyclopädie, 1820: davon laufen.

aschk’nas, èrez aschk’nas

Bischoff, 1916: deutsch, Deutschland (hebräisch); aschk’nôsi: Deutscher (hebräisch: aschkenâsî).

Aschmathei

Pfister, 1812: der Teufel.

Aschmêtei

Anton, 1859: Satan, Teufel.

Aschmêthei

v. Train, 1833: m. Satan, Teufel.

aschpe

Bischoff, 1916: Mist (hebräisch: aschpôth).

aschre

Bischoff, 1916: 1. Gebet, das mit diesen Worten („Heil“) beginnt und die Mitte der jüdischen Morgengebete bildet, daher „zu Aschre kommen“ = verspätet kommen; 2. „’s is aschre“ (Gaunersprache) = die Luft ist rein, es ist nichts zu fürchten.

Äsile, Äsiln

Anton, 1859: sogar.

Askenen

Anton, 1859: handeln mit Waaren.

Askênen

v. Train, 1833: ein Geschäft unternehmen, handeln mit Waaren.

asoi’, asau’

Bischoff, 1916: so, also (aus „also“ gebildet).

asôsel

Bischoff, 1916: Asasel, der Wüstendämon (hebräisch: ’asâsêl).

Assern

Zimmermann, 1847: gegen Jemanden sprechen. Assere Nichts, d. h. verrathe Nichts. Das Opernhaus ist einem verassert, d. h. es ist Jemandem polizeilich untersagt, in das Opernhaus zu gehen, wie z. B. bei Taschendieben und liederlichen Dirnen — bei den letztern jedoch nur in Betreff gewisser Plätze, geschieht.

Fröhlich, 1851: v. verbieten, untersagen.

Ässig

Krünitz’ Encyclopädie, 1820: Unglück.

v. Train, 1833: m. Unfall, Unglück.

Anton, 1859: Unfall, Unglück.

Ast

Bischoff, 1916: Buckel (nach der Urbedeutung „Hervorsprossendes“); daher „von Asterwitz“ = Buckliger (Gaunersprache).

Asterwitz

Zimmermann, 1847: m., ein Buckliger.

Rothwelſch, die Pille