Schneide

Schneide

Zimmermann, 1847: f., die Scheere. Einen Schnitt machen, sagt man von den Drückern, wenn sie mit der Scheere oder dem kleinen, spitzen Messer erst einen Einschnitt in die Kleider des zu Bestehlenden machen müssen, um zu der zu stehlenden Dose, Börse, Tafel u. s. w. zu gelangen.

Fröhlich, 1851: f. die Schere.

Bischoff, 1916: Schere (Gaunersprache).

Schneide-Thole

Pfister, 1812: kleines Hängschloß.

Schneideduß

v. Train, 1833: n. kleines Anleg-, Häng- oder Vorlegschloß.

Schneider

v. Train, 1833: m. Krebs.

Anton, 1859: Krebs.

Schneidereslöffeln

v. Train, 1833: krebsen.

Schneidethole

v. Train, 1833: s. Schneideduß.