Schere

Schere

Fröhlich, 1851: f. so heißt bei den Torfdruckern der Gebrauch des Mittel- und Zeigefingers, um damit aus den Taschen, besonders der Beinkleider, das darin befindliche lose Geld zu stehlen.

Schere machen

Bischoff, 1916: (mit dem ausgestreckten Zeige- und Mittelfinger jemanden etwas) aus der Tasche ziehen (Gaunersprache).

Scherenschleifer

Bischoff, 1916: Taschendieb (Gaunersprache).

schèrez (der)

Bischoff, 1916: 1. Gewürm (hebräisch); 2. Frechling, „Früchtchen“ (jüdisch-deutsch). Mz.: sch’rôzîm (hebräisch: sch’râzim): „Würmer“ = Kinder (Gaunersprache).