Schabber

Schabber

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: ein Meissel.

v. Train, 1833: m. Meissel.

Zimmermann, 1847: m., das Stemmeisen, der Meißel.

Fröhlich, 1851: n. das Stemmeisen, der Meißel, welcher zum Einbrechen verschlossener Behältnisse gebraucht wird. Jad Schabber, ein kleiner Handmeißel.

Anton, 1859: Meißel; schabbern brechen, einbrechen.

schabber (der)

Bischoff, 1916: Brecheisen (Gaunersprache; von hebräisch: schâbár, brechen,zerbrechen); schabbern: brechen (jüdisch-deutsch, Gaunersprache); schabber-kocher: Anfertiger von Einbruchswerkzeug (Gaunersprache; „kocher“ von hebräisch: koch, koiach [s. d.], also „Gewaltiger, Befähigter“).

Schabbern

Fröhlich, 1851: v. brechen; a Nekesche schabbern, ein Loch brechen.

Schabbern, Schabern

v. Train, 1833: brechen, einbrechen.

Rothwelſch, die Pille