Pfister, 1812: Antliz, Mund. kein Ponim kei Zuhre haben, Nichts gleich sehen, kein Ansehen haben.
Zimmermann, 1847: e., das Gesicht, Zwei einander in’s Ponim stellen, s. v. a. confrontiren, Jemandem ins Ponim peiffen, ihm die inkulpirenden Geständnisse ins Gesicht sagen.
Fröhlich, 1851: n. das Gesicht, Angesicht: in’s Ponim stellen, gegenüberstellen, konfrontiren; Ponim in’s Ponim kommen, in’s Gesicht, Mund gegen Mund kommen, konfrontirt werden; in’s Ponim pfeifen oder in’s Ponim sslichnen, wenn ein Geständiger seinem nicht geständigen Genossen seine Bezüchtigung in’s Gesicht sagt. Sprichwort: Der hat ka Ponim un ka Zure, der hat ein schlechtes Aussehen. (Wörtlich: der hat kein Gesicht und keine Gestalt).