Neppen

Neppen

Krünitz’ Encyclopädie, 1820: den Beischlaf ausüben.

v. Train, 1833: falsche Waare für gute verkaufen.

Fröhlich, 1851: v. unechte Sachen (z. B. Neusilber, Bronze usw.) für echte verkaufen oder versetzen. Eine Betrugsmanier, die in der Gaunerwelt gang und gäbe ist.

Bischoff, 1916: betrügen, zumal durch unechte Schmucksachen (Ringe usw.), minderwertige Waren usw. (mhd.: nippen = noppen [so heißt das Aufzaufen des Stoffes beim Appretieren usw.] = zupfen, (sodann:) necken, zum besten haben); Nepper: Betrügermit unechten Waren; daher: Ringnepper usw.

Neppen oder beneppen

Zimmermann, 1847: vor sichtlichen Augen betrügen, namentlich mit falschen Pretiosen.