Kriee

Kriee

Zimmermann, 1847: f., — eigentlich der Todtenriß, den die Juden schneiden, — figürlich eine Kriee schneiden, angeführt werden, daher: schneid Dir eine Kriee, s. v. a. Du kannst lange passen, ehe Du was erhältst, Du hast Dich angeführt u. s. w. Bekannt ist der verhöhnende Ansdruck der hiesigen gegen die jüdischen Diebe: Schneid’ Dir eine Kriee, mach 80,000 Schlirches, friß die böse Meschunne, zerplatze, zerspringe u. s. w.

Fröhlich, 1851: f. eine Kriee schneiden, angeführt werden; schneid dir eine Kriee, stich dich, schneid dich, spring in’s Wasser, ich kann dir nicht helfen, d. h. du bist angeführt; Geld ist hin.