Ges

Ges

Duisburger Vocabular, 1724: ein Magdt.

Geschäffte

Hempeln, 1687: ein Jahrmarkt.

Geschäfte

Zimmermann, 1847: pl., diesen Namen giebt der Dieb seinem Gewerbe.

Fröhlich, 1851: n. das Diebsgewerbe.

gescheide Bonne

Hempeln, 1687: ein Hauß da die Spitzbuben aus und eingehen.

gescheider Kober

Hempeln, 1687: ein Wirth.

Geschem

v. Train, 1833: m. Regen.

Anton, 1859: Regen; Geschemen, regnen.

Geschêmen

v. Train, 1833: regnen.

Gescherter, Gescharter

Bischoff, 1916: Bauer (Kundensprache, Gaunersprache; nach oberdeutschem Sprachgebrauch).

geschlossene Gesellschaft

Bischoff, 1916: (galgenhumoristisch für:) an den Händen gefesselt (Gaunersprache).

geschmaddet

Bischoff, 1916: 1. getauft (s. u. schmadden); 2. (Gaunersprache) ein früherer Gauner, der (wieder) ehrlichen Erwerb treibt.

Geschnellt

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: übern Hauffen geschossen.

v. Train, 1833 / Anton, 1859: geschossen.

Geschnipfft

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: gestohlen.

Geschnipft

v. Train, 1833 / Anton, 1859: gestohlen.

Geschnürt

v. Train, 1833: gehangen, gehängt.

Anton, 1859: gehangen.

Geschock

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: ein Jahrmarckt.

v. Train, 1833: n. Jahrmarkt, Markt, Marktplatz.

Anton, 1859: Jahrmarkt, Markt, Marktplatz.

Geschockschure

v. Train, 1833: gestohlen Waare.

Anton, 1859: gestohlene Waare.

Geschornt, Geschuppt

v. Train, 1833 / Anton, 1859: gestohlen.

Geschuppte Sêchore

v. Train, 1833: f. gestohlenes Gut.

Geseireß

Zimmermann, 1847: m., unnützes Geschwätz.

Fröhlich, 1851: Pl. 1) die unglücklichen Schickungen, Verhältnisse; schlimme obrigkeitliche Verfügungen, Erkenntnisse. Geseireß haben (kriegen), von Schicksalen, widrigen Verhältnissen heimgesucht werden. 2) das unnütze Geschwätz, Lärm.

Geshock Schure

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: gestohlne Waare.

Gesichert

Anton, 1859: Maß, Braten.

Gesichert Maß

Pfister, 1812: Braten.

v. Train, 1833: n. Braten.

Rothwelſch, die Pille