Bre

Bre

Fröhlich, 1851: m. der Hut.

Bregen

Liber Vagatorum, 1510: betlen. [Betteln]

v. Train, 1833: betteln.

Anton, 1859: betteln; Breger, Bettler.

Breger

Liber Vagatorum, 1510: betler. [Bettler]

v. Train, 1833: m. Bettler.

Breilefft

Bischoff, 1916: „Brautlauf“, Hochzeit (jüdisch-deutsch; oberdeutsch: Bräulofft).

Breit-Fuß

Hempeln, 1687: eine Gannß.

Breitfuß

Liber Vagatorum, 1510: gans oder ent.

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: ein Stadtthor.

v. Train, 1833: m. Gans, Stadtthor.

Fröhlich, 1851: m. die Gans oder Ente.

Anton, 1859: Gans, Stadtthor.

Breitgriffling

v. Train, 1833: m. Hand.

Breithart

Liber Vagatorum, 1510: wytin. [Weite]

v. Train, 1833: f. Heide, Weide.

Breitling

v. Train, 1833 / Anton, 1859: Tisch.

Breitloch

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: ein Kirchhof, oder Gottesacker.

v. Train, 1833: n. Gottesacker, Kirchhof.

Anton, 1859: Gottesacker, Kirchhof.

Brennen

v. Train, 1833: betrügen.

Zimmermann, 1847: Die bekannte Manier der Gauner und Diebe, von denjenigen ihrer Genossen, die einen einträglichen Diebstahl, Betrug u. s. w. gemacht, sich einen Antheil — das Branntweinsgeld genannt — zu holen, oder durch Drohung mit der Anzeige des Verbrechens zu erpressen, daher sagt man auch: Brandkessel anlegen. Dieser Gebrauch zieht sich durch die ganze Gaunerwelt. Figürlich nennt man brennen auch die Erpressungen, welcher sich Vigilanten unter Vorspiegelung angeblicher Verdienstlichkeit gegen das Publikum, namentlich gegen den Damnificaten, welchem sie allerhand richtige oder falsche Nachrichten vom Verbleib des Gestohlenen überbringen, schuldig machen.

Fröhlich, 1851: v. durch Drohungen von Jemanden etwas (namentlich Geld) erpressen, besonders durch die Drohung, ein Verbrechen zu verrathen. Aus diese Weise brennt nicht nur ein Gauner den andern, sondern auch vor allen Dingen der Ankäufer des gestohlenen Gutes (Schärfenspieler) wird dadurch vermocht, hinterher oft große Summen zu geben, damit der etwa eingefangene Dieb ihn nicht verrathe.

Anton, 1859: betrügen; Brenner, Betrüger.

Bischoff, 1916: (einen Behälter) aufbrechen (Gaunersprache; vgl. mittelniederländ.: prangen, einklemmen, aufbrechen).

Brenner

Krünitz’ Encyclopädie, 1820: der Betrüger nach der neueren Sprache (nach der alten Beseffler).

v. Train, 1833: m. Betrüger.

Fröhlich, 1851: m. Jemand, der am Diebstahle nicht Theil genommen hat, aber darum weiß, daher Branntweinsgeld erhalt, durch Drohungen aber mehr erpressen will.

Bresem

Liber Vagatorum, 1510: brüch. [brechen]

v. Train, 1833: m. Bruch, Leibschaden.

Bretill

Anton, 1859: Zinn.

Bretillfreier

Anton, 1859: Zinngießer.

Bretling

Hildburghauser Wörterbuch, 1758: ein Tisch.

Brettil

v. Train, 1833: n. Zinn.

Brettil-Fetzer

Pfister, 1812: Zinngießer.

Brettil-Malochner

Pfister, 1812: Zinngießer.

Brettilfreier

v. Train, 1833: m. Zinngießer.

Bretze

Fröhlich, 1851: f. die Handschelle.

Bretzeln

Bischoff, 1916: Handschellen, Handfesseln (Gaunersprache); s. Manschetten.

Breuß

v. Train, 1833: aussätzig.

Anton, 1859: ansäßig.

Breußer

v. Train, 1833: m. Aussätziger.

Rothwelſch, die Pille